Mikroplastik: Rhein ist mit am stärksten belastet

Mikroplastik im Rhein
Probe aus dem Rhein bei Duisburg Foto: Universität Basel, Thomas Mani

Der Rhein zwischen Basel und Rotterdam ist einer der am stärksten belasteten Gewässer weltweit. In ihm fanden Wissenschaftler der Universität Basel mit die höchsten Konzentrationen von kleinsten Plastikteilen, die bisher in Meereszuflüssen gemessen wurden – am meisten im Ruhrgebiet mit bis zum Vierfachen des Durchschnitts. Ihre Studie, die erstmals den Plastikanteil im Oberflächenwasser in einem großen Meereszufluss ausgewertet hat, ist jetzt in der Zeitschrift „Scientific Reports“ erschienen.

Mikroplastik, also kleinste Plastikteile unter 5 Millimetern, sind Zwischenprodukt bei der Kunststoffherstellung oder Granulat in Reinigungs- und Pflegeprodukten und finden sich heute in fast allen Gewässern. In den Weltmeeren bilden sie zwischenzeitlich riesige Inseln treibt. Obwohl rund 80% des Plastiks aus den Ozeanzuflüssen stammt, wurde bisher noch kein grosser Strom über seine Länge auf Mikroplastik wissenschaftlich untersucht. Die Umweltwissenschaftler der Universität Basel haben erstmals die Menge und Zusammensetzung des Mikroplastiks an der Wasseroberfläche des Rheins untersucht und veröffentlicht. Demnach ist der Fluss durchschnittlich mit fast 900.000 Partikel pro Quadratkilometer belastet.

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